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ANNUAL
REPORT

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Commercial

Diego Züger, CEO Commercial.

Stephan Bögli

  • Weitere Meilensteine im Zuge der Digitalisierungsstrategie: Gemeinsam mit seinem Main Partner Sunrise treibt Swiss-Ski die Digitalisierung konsequent, mit Nachdruck und in verschiedenen Bereichen voran. So wurden der Swiss-Ski Store und das Ticketing weiterentwickelt und die jeweiligen Angebotspaletten massgeblich ausgebaut – dies stets mit dem Ziel, den Schweizer Schneesport und die mit ihm verbundenen Emotionen dank digitaler Produkte und Services noch näher und unmittelbarer an die Fans zu bringen. Die im Februar neu lancierte Swiss-Ski-App ist ein weiteres zentrales Element auf dem Weg dahin und dient dazu, die Interaktion mit den Fans sowie das (digitale) Fan-Erlebnis am Event selbst, zuhause und am Berg weiter zu stärken. Nicht zuletzt im Hinblick auf die alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2027 in Crans-Montana ist dies ein sehr bedeutender Schritt.
     
  • Zusammenarbeit mit der FIS: Nach der Regelung der letzten offenen Details unterzeichnete Swiss-Ski im vergangenen Herbst zusammen mit dem Organisationskomitee, den Gemeinden sowie mit dem Weltverband FIS den Veranstaltervertrag, der die Zusammenarbeit dieser Stakeholder in Bezug auf die alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2027 in Crans-Montana regelt. – Kurz vor Weihnachten schliesslich haben sich Swiss-Ski und die weiteren verhandelnden nationalen Verbände mit der FIS auf eine zentrale Vermarktung der internationalen Medienrechte an den FIS-Weltcup-Veranstaltungen geeinigt. Neben der Schweiz (Swiss-Ski) sind mit Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Kanada, Norwegen, Slowenien, Schweden und den USA alle bedeutenden Weltcup-Veranstalterländer mit Ausnahme von Österreich Teil des sogenannten Media Rights Centralization Agreement (MRCA) mit der FIS. Die Vereinbarung tritt 2026/27 respektive für die Schweiz 2028/29 in Kraft und gilt bis 2033/34. Langfristig sollten dadurch höhere Einnahmen erzielt und vielversprechende neue Möglichkeiten der Fan-Bindung durch innovative digitale Angebote ermöglicht werden. – Nachdem Swiss-Ski-Co-Präsident Urs Lehmann nicht für eine weitere Amtszeit kandidiert hat, ist Swiss-Ski im FIS-Council seither durch Jean-Philippe Rochat vertreten. Der Waadtländer wurde beim letzten Kongress in Reykjavik mit dem drittbesten Resultat neu ins 22-köpfige oberste FIS-Gremium gewählt.

  • Partnerstruktur – Kontinuität und Weiterentwicklung: Swiss-Ski verfügt glücklicherweise über eine sehr stabile Partnerstruktur, was wiederum eine grosse wirtschaftliche Sicherheit für unseren Verband mit sich bringt. Mit Helvetia Versicherungen steuert Swiss-Ski nach der Verlängerung der Partnerschaft bis zum Ende der Saison 2029/30 auf eine «Silberhochzeit» zu, schliesslich wird die erfolgreiche Zusammenarbeit dannzumal bereits seit 25 Jahren Bestand haben. Gleichzeitig erweiterte Swiss-Ski sein Vermarktungskonzept, indem es gelang, neue Partnerschaften einzugehen. Seit Beginn der Saison 2024/25 ist Opel in den Bereichen Nordisch und Freestyle offizieller Car Partner, im Bereich Ski Alpin konnten Ricola und Longines als zusätzliche Silver Partner gewonnen werden.
     
  • Fortsetzung langjähriger Partnerschaften mit wichtigen Ausrüstern: Der Swiss Ski Pool verlängerte im vergangenen Winter die Zusammenarbeit mit den langjährigsten beiden Ausrüstern vorzeitig – mit Descente bis 2030, mit Reusch gar bis 2034. Das Schweizer Alpin-Team und das japanische Sportbekleidungsunternehmen Descente sind seit Jahrzehnten eng miteinander verbunden; der Beginn der Partnerschaft geht auf das Jahr 1978 zurück. Die Zusammenarbeit von Swiss-Ski und Reusch wiederum begann 1986 und dauert folglich ebenfalls bereits knapp vier Jahrzehnte. Ausser in den Sportarten Ski Alpin, Nordische Kombination, Skispringen, Skicross, Aerials und Moguls wird Reusch im Rahmen der neuen Vereinbarung ab 2026 bis 2034 auch die Bereiche Snowboard Alpin und Snowboardcross bei Swiss-Ski als Handschuh-Ausrüster abdecken.
     
  • 20 Jahre Grütter-Stiftung – Grosszügigkeit mit nachhaltiger Wirkung: Stiftungen helfen leistungsorientierten Sporttalenten und deren Familien, finanzielle Herausforderungen zu bewältigen. Im vergangenen Jahr jährte sich die Gründung einer Stiftung zur Förderung des alpinen Skisportes, die der 2014 verstorbene Dr. Heinz Grütter mit mehreren Millionen Franken ausstatte, zum 20. Mal. Grütters Liebe zum Skisport und seine Grosszügigkeit bildeten die Basis für eine nachhaltige Nachwuchsförderung, von welcher das Ski-Alpin-System von Swiss-Ski bis heute profitiert. So erhalten die drei Nachwuchsleistungszentren (NLZ) Alpin West, Mitte und Ost von der «Dr. Heinz Grütter-Jundt-Stiftung» seit mittlerweile zwei Jahrzehnten jährliche finanzielle Unterstützungsleistungen. Ebenso mit einem bedeutenden Betrag jede Saison unterstützt wird die Nachwuchsstrategie von Swiss-Ski im Bereich Ski Alpin. Ohne finanzielle Zuwendungen der Stiftung hätten einzelne aktuelle Kader-Athletinnen und Kader-Athleten den Skisport auf Topniveau vor einigen Jahren aufgeben müssen.
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