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ANNUAL
REPORT

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Sport

Walter Reusser, CEO Sport.

Stephan Bögli

  • Anhaltende Erfolgswelle: Die Rückkehr des alpinen Ski-Weltcups der Männer nach Crans-Montana liess die Herzen der Schweizer Schneesport-Fans höher schlagen – und steht mit 5 von 6 möglichen Schweizer Podestplätzen stellvertretend für eine grossartige Saison, welche der Schweizer Schneesport dank seinen Athletinnen und Athleten erleben durfte: 134 Weltcup-Podestplätze in neun verschiedenen Sportarten, 26 WM-Medaillen, die zweiterfolgreichste alpine Ski-WM der Verbandsgeschichte, Platz 1 im Medaillenspiegel der Freestyle-WM, nach Anzahl Medaillen die bislang erfolgreichsten Langlauf-Weltmeisterschaften für Swiss-Ski, dazu 5 Kristallkugeln und Platz 1 im Nationencup des Alpin-Weltcups.
     
  • Legacy der Heim-Weltmeisterschaften: Die Heim-Weltmeisterschaften im Biathlon in Lenzerheide sowie im Snowboard und Ski Freestyle im Engadin helfen, dass diese Sportarten hierzulande noch stärker wahrgenommen werden, ihr Stellenwert steigt und dadurch hoffentlich noch mehr Athletinnen und Athleten ins System gebracht werden können. Wir sind überzeugt: Wenn wir in fünf Jahren auf diese Titelkämpfe zurückblicken, werden wir einen Schub für die Biathlon- und Freestyle-Bewegung ausmachen können. Im Engadin sollen gebaute Anlagen für zusätzliche Trainingsmöglichkeiten oder für zukünftige Events erhalten bleiben. In Lenzerheide geht es darum, den Schwung vom sportlichen Grossanlass zu nutzen, um das Areal der Biathlon-Arena so weiterzuentwickeln, dass dort auch langfristig internationale Wettkämpfe ausgetragen werden können. Es gilt, Synergien zu nutzen, sodass der Spitzensport maximal von der Infrastruktur profitieren kann, die Anlagen gleichzeitig aber auch bestmöglich anderweitig, zum Beispiel durch den Breitensport, genutzt werden können.

  • Breitensport: Die vergangene Saison im Breitensport war geprägt durch eine vielerorts steigende Anzahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Mehrere Events – unter anderen der Migros Ski Day und die Sunrise Snow Days – verzeichneten gar Bestmarken in Bezug auf Teilnehmende, was eindrücklich verdeutlicht: Der Schweizer Schneesport boomt.
     
  • Neue Struktur im Bereich Nordisch: Swiss-Ski führt die Sportarten Langlauf und Biathlon organisatorisch näher zusammen und setzt neu auf einen Disziplinenchef und einen Nachwuchschef, die jeweils beide Sportarten verantworten. Neuer Chef Langlauf & Biathlon ist Rafael Ratti, die neue Position des Nachwuchschefs Langlauf & Biathlon übernimmt Gion-Antieni Maissen. In ihren Funktionen sind die neuen Cheftrainer der Interregionen West, Mitte und Ost direkt dem Chef Nachwuchs für Langlauf & Biathlon bei Swiss-Ski unterstellt. Ihnen obliegt künftig die sportliche Führung und Koordination der jeweiligen Interregion in den beiden Sportarten. Durch kürzere Entscheidungswege und klare Verantwortlichkeiten soll ein regelmässiger Austausch und die Zusammenarbeit mit der Basis (Skiclubs, Regionale Leistungszentren, Regionalverbände) auf Stufe Nachwuchs verbessert und gefördert werden. Weiter wird durch die neue Struktur angestrebt, die überregionale Zusammenarbeit insbesondere in Bezug auf eine koordinierte Wettkampfplanung und nationale Trainingszusammenzüge zu verbessern.
     
  • Bedeutende Vereinbarung mit Zermatt: Zermatt und Swiss-Ski haben sich auf ein Rahmenabkommen zur Nutzung des Gletscherskigebiets als Trainingsstätte im Sommer und Herbst bis 2034 verständigt. Die Zermatt Bergbahnen werden die Trainingspisten auf dem Theodulgletscher vorbereiten und täglich präparieren. Der Betrieb der Trainingsinfrastruktur obliegt neu vollumfänglich Swiss-Ski. Wie bereits im Sommer und Herbst 2024 werden weiterhin auch Nachwuchsathletinnen und -athleten aller Altersstufen auf dem Theodulgletscher trainieren. Vom Internationalen Ski- und Snowboard-Verband FIS sowie von Swiss-Ski liegt gegenüber Zermatt die Zusicherung vor, von 2028 bis 2034 jeweils in der zweiten Märzhälfte zwei Speed-Rennen der Männer auf der neuen Gornergrat-Piste austragen zu können – unter der Voraussetzung, dass die Piste von der FIS homologiert wird. Zermatt ist das höchstgelegene Gletscherskigebiet mit den besten Voraussetzungen für Speed-Trainings in Europa. Dass die Nutzung partnerschaftlich und langfristig sichergestellt werden konnte, ist speziell für den globalen Abfahrtsrennsport und die Nachwuchsausbildung im Speed-Bereich von immensem Wert. Trainingsaufenthalte in der südlichen Hemisphäre können deutlich reduziert werden.
     
  • Olympia nahe der Schweizer Grenze: Erstmals nach 20 Jahren finden im nächsten Februar wieder Olympische Winterspiele in Europa statt, diesmal in Norditalien – Olympia quasi vor der Haustüre, unweit der Schweizer Grenze. Die meisten unserer Athletinnen und Athleten haben bislang nur Winterspiele im fernen Asien erlebt, diesmal werden sie auf die Unterstützung der Familie und von Freunden vor Ort zählen können. Ein Traum, der zusätzliche Energie verleihen kann, aber auch zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt. Den Verantwortlichen unserer Teams kommt die Aufgabe zuteil, ihre jeweiligen selektionierten Schneesportlerinnen und Schneesportler bestmöglich auf die neue Olympia-Erfahrung vorzubereiten.
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