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ANNUAL
REPORT

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Swiss-Ski kann für das Geschäftsjahr 2024/25 auf eines der sportlich erfolgreichsten Jahre seiner Geschichte zurückblicken. Im Bereich Ski Alpin wurde der erste Platz in der Nationenwertung erfolgreich verteidigt. Zudem durfte sich die Schweizer Delegation an den alpinen Skiweltmeisterschaften über insgesamt 13 Medaillen freuen.


Auch in den anderen Sportarten konnten zahlreiche Siege und Podestplätze gefeiert werden. Besonders hervorzuheben sind die Heim-Weltmeisterschaften im Biathlon in der Lenzerheide sowie in den Disziplinen Snowboard und Freestyle in St. Moritz/Engadin – zwei herausragende sportliche Höhepunkte des Jahres.

Doch auch abseits des sportlichen Geschehens hat sich der Verband weiterentwickelt. Mit der Gründung der Tochtergesellschaft Swiss-Ski Technologiecenter AG sowie dem gemeinsamen Joint Venture Swiss-Ski Store GmbH mit Hauptpartner Sunrise wurde die geschäftliche Diversifizierung innerhalb der Swiss-Ski-Gruppe erfolgreich vorangetrieben.

Finanziell kann Swiss-Ski mit einem Gewinn von TCHF 112 auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2024/25 zurückblicken. Ertragsseitig profitierte der Verband von der sportlich sehr erfolgreichen Saison sowie der Durchführung nahezu aller vorgesehenen nationalen Veranstaltungen, was zu einem Anstieg der Veranstaltungs- und Werbeerträge führte. Zudem konnten einige neue Sponsoren akquiriert sowie mehrere langfristige Sponsoringverträge erfolgreich verlängert werden – ein weiterer positiver Einflussfaktor auf die Ertragslage. Zusätzliche Mehrerträge resultierten auch aus (der korrekten buchhalterischen Abbildung) der gegenseitigen mehrwertsteuerlichen Leistungsverrechnung zwischen Swiss-Ski und den Athletinnen und Athleten.

Im Bereich der öffentlichen Beiträge führte hauptsächlich das Stabilisierungspaket COVID-19 REVIT des Bundes zu Mehrerträgen. Bis Ende Juni 2025 werden mehrere Projekte im Bereich Revitalisierung in Abstimmung mit Swiss Olympic realisiert.

Die Mehrerträge aus dem privatrechtlichen Bereich sowie den weiteren betrieblichen Erträgen sind überwiegend auf die aktive Beteiligung von Swiss-Ski bei den verschiedenen Grossveranstaltungen zurückzuführen. Diese Erträge fliessen entsprechend aufwandsseitig weiter an die jeweiligen separaten Gesellschaften dieser Grossveranstaltungen.

Die Zunahme auf der Aufwandseite ist unter anderem durch den Reiseaufwand bedingt. Im Bereich Ski Alpin musste wegen der entfallenen Sommervorbereitung in Zermatt auf alternative Trainingsorte ausgewichen werden. Im Snowboard- und Freestyle-Bereich verursachten zusätzliche Weltcup-Veranstaltungen ausserhalb Europas höhere Reisekosten.

Beim Personalaufwand ist ein Anstieg insbesondere durch den Aufbau der neuen Abteilung D2C (Direct to Consumer) sowie durch zusätzliche Ressourcen im Rahmen der REVIT-Projekte zu verzeichnen. Darüber hinaus sind im Personalaufwand auch die Personalkosten der Tochtergesellschaften abgebildet, welche entsprechend weiterverrechnet werden und sich auf der Ertragsseite widerspiegeln.

Mehraufwände ergaben sich auch beim übrigen Betriebsaufwand, vor allem aufgrund der oben bereits erläuterten Positionen aus der gegenseitigen mehrwertsteuerlichen Leistungsverrechnung gegenüber den Athletinnen und Athleten, der Weiterleitung von Mitteln für die Grossveranstaltungen, dem Aufbau der Abteilung D2C sowie diverser Projekte im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung des Verbandes, wie z.B. «Schneesport 2050».

Schlussbetrachtung

Swiss-Ski verfügt weiterhin über eine stabile finanzielle Grundlage. Die Ertragslage bleibt stark abhängig vom sportlichen Erfolg sowie von der Treue unserer Sponsoren und Partner. Es ist dem Verband gelungen, seine Aktivitäten durch digitale Innovationen breiter und zukunftsorientierter aufzustellen.

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