25––26

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Freeski

Die Schweizer Equipe im Freeski blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück.

Ruedi Flück

Olympia-Gold, X-Games-Medaillen, starke Resultate der Frauen im Weltcup und mehrere Gesamtsiege im Europacup: Das Schweizer Freeski-Team blickt auf eine erfolgreiche Saison 2025/26 zurück. Besonders Mathilde Gremaud prägte den Winter mit Erfolgen auf den grössten Bühnen des Sports.

Der Saisonstart hätte kaum besser verlaufen können: Mathilde Gremaud gewann den Slopestyle-Weltcup in Stubai (AUT) und sorgte damit gleich für den ersten Schweizer Saisonsieg. Sämtliche vier Schweizer Weltcup-Podestplätze der Saison wurden von Frauen eingefahren, darunter Gremauds Rang 3 beim Heim-Weltcup in Laax im Januar. Im März meldete sich Giulia Tanno mit Rang 3 beim Big Air in Tignes (FRA) erstmals seit fünf Jahren wieder auf dem Podest zurück. Für den emotionalen Saisonabschluss sorgte Sarah Höfflin mit ihrem ersten Weltcup-Sieg seit sechs Jahren beim Finale in Silvaplana, wo Tanno als Dritte erneut aufs Podest fuhr.

Auch an den X Games in Aspen (USA) setzte Mathilde Gremaud die grossen Highlights. Die Freiburgerin gewann im Big Air ihre fünfte X-Games-Goldmedaille und zeigte als erste Frau einen «Nose butter double cork 1260». Zusätzlich sicherte sie sich Bronze im Slopestyle und feierte damit ihren 13. Podestplatz an den X Games. Bei den Männern klassierte sich Andri Ragettli im Slopestyle auf Rang 4 und verpasste so das Podest nur knapp.

Mathilde Gremaud verteidigt in Livigno ihren Olympia-Titel im Slopestyle erfolgreich und gewinnt ihre insgesamt vierte Olympia-Medaille.

Keystone-SDA

Slopestyle-Gold wie schon in Peking

Auch an den Olympischen Spielen in Milano Cortina blieb Ragettli das erhoffte Edelmetall verwehrt. Wie bereits vor vier Jahren musste sich der Bündner im Slopestyle-Final erneut mit Rang 4 begnügen.

Für den grossen Schweizer Erfolg sorgte dagegen Gremaud: Sie verteidigte ihren Olympia-Titel im Slopestyle erfolgreich und gewann nach Gold in Peking bereits ihre vierte Olympia-Medaille. Ebenfalls überzeugen konnte Giulia Tanno, die als Sechste ein Diplom holte. Im Big Air erreichten Anouk Andraska und Mathilde Gremaud zwar den Final, jedoch mussten beide nach Trainingsstürzen auf einen Start verzichten.

Erfolgreiche Saison auch im Europacup

Im Europacup sorgten besonders die Schweizer Athleten für starke Resultate. In der Halfpipe belegten die Männer die Ränge 4 bis 7 in der Gesamtwertung. Im Slopestyle feierte das Team durch Nils Rhyner, Adrien Vaudaux und Thierry Wili gar einen Dreifachsieg, dazu klassierten sich drei weitere Schweizer in den Top 10. Adrien Vaudaux gewann zudem die Big-Air-Gesamtwertung. Bei den Frauen glänzte Keira Devenoges mit Rang 3 in der Halfpipe-Gesamtwertung. An den Junioren-Weltmeisterschaften in Calgary (CAN) blieb das Schweizer Team hingegen ohne Medaille.

Mit dem Saisonende endeten zudem mehrere langjährige Karrieren im Schweizer Freeski-Team. Fabian Bösch kündigte seinen Rücktritt bereits zu Weihnachten an. Der 28-jährige Innerschweizer gehörte während 13 Jahren zu den prägenden Figuren im internationalen Freeski-Zirkus. Ebenfalls zurückgetreten ist der 27-jährige Appenzeller Colin Wili nach zehn Jahren auf internationaler Stufe. Auch der 26-jährige Walliser-Halfpipe-Fahrer Robin Briguet beendete nach neun Jahren im Weltcup seine Karriere.

Nach über zehn Jahren auf höchster Stufe verabschieden sich Fabian Bösch und Colin Wili aus dem internationalen Freeski-Zirkus.

Stephan Bögli

Schweizer Meisterschaften 2025/26

Männer

Slopestyle

Rhyner Nils

2002

Elm

Halfpipe

Ragettli Andri

1998

Flims

Big Air

Petzoldt Maxence

2008

Montreux-Glion-Caux

U18 Junioren

Slopestyle

Picot Enak

2009

Villars

Halfpipe

Perrier Maxime

2010

Ski Romand

Frauen

Slopestyle

Höfflin Sarah

1991

Meinier

Halfpipe

Devenoges Keira

2009

Laax

Big Air

Tanno Giulia

1998

Lenzerheide

U18 Juniorinnen

Slopestyle

Devenoges Keira

2009

Laax

Halfpipe

Devenoges Keira

2009

Laax

Breitensport & Nachwuchs 2025/26

Opel Freeski Tour

U18 Knaben

  1. Demke Nando

    2010

    Alpina

  2. Mäder Aurelio

    2009

    Schwyz

  3. Sklenar Jakub

    2009

    Engiadina

U18 Mädchen

  1. Savioz Carmen

    2010

    NLZ Ouest

  2. Silvestri Marta

    2009

    Italien

  3. Devenoges Keira

    2009

    Laax

U15 Knaben

  1. Zingg Neo

    2011

    St. Moritz

  2. Schuler Edi

    2012

    Laax

  3. Iseli Luis

    2011

    Schönried

U15 Mädchen

  1. Klebeck Alani

    2011

    Laax

  2. Koller Naiomie

    2012

    Davos

  3. Ducommun Alice

    2012

    Montreux

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