24––25

ANNUAL
REPORT

Menü

Freeski

Weltmeisterin im Slopestyle: Mathilde Gremaud.

Stephan Bögli

Insgesamt sieben Podestplätze im Weltcup 2024/25 und zwei WM-Medaillen im Engadin – eine goldene und eine silberne – unterstreichen die weiterhin starke Präsenz des Swiss Freeski Teams auf internationalem Parkett. Während Mathilde Gremaud bei den Frauen erneut für das Highlight sorgte und sich trotz schwieriger Saison zur Slopestyle-Weltmeisterin krönte, war Andri Ragettli bei den Männern wiederum die grosse Konstante. Auch im Europacup setzte sich die Schweizer Dominanz fort.

Mit einem Sieg beim Saisonauftakt in Chur schien Mathilde Gremaud nahtlos an ihre überragende Vorsaison anzuknüpfen. Es sollte jedoch anders kommen: Der Saisonstart verlief für Gremaud ungewohnt zäh. Nach dem 3. Platz beim Heim-Weltcup in Laax legte die Freiburgerin bewusst eine Wettkampf-Pause ein, um mit einem vollen Energietank beim grossen Saisonziel – den Weltmeisterschaften im Engadin – am Start zu stehen. Der Plan ging auf: Die 24-Jährige sicherte sich den WM-Titel in der Disziplin Slopestyle und bewies einmal mehr ihre Klasse im entscheidenden Moment.

Sarah Höfflin mit ihrer WM-Medaille im Big Air.

Stephan Bögli

Auch bei Sarah Höfflin war der Saisonhöhepunkt gesetzt. Die Olympiasiegerin von 2018 startete mit zwei Podestplätzen bei den Weltcups in Stubai und Peking gut in die Saison. Eine Fersenverletzung im Januar gefährdete ihre WM-Teilnahme aber arg. Gerade noch rechtzeitig konnte die Genferin Anfang März auf den Schnee zurückkehren. Im Alter von 34 Jahren errang sie schliesslich ihre erste WM-Medaille: Silber im Big Air.

Andraska schnuppert an der Weltspitze

Anouk Andraska, im Vorjahr noch Europacup-Zweite, sammelte in der Saison 2024/25 Weltcup-Erfahrung. In Klagenfurt und Aspen verpasste sie als Vierte das Podium jeweils nur knapp – ein starkes Ausrufezeichen der aufstrebenden Athletin.

Konstant vorne mit dabei: Andri Ragettli.

FIS

Andri Ragettli fährt weiter verlässlich an der Weltspitze – und aufs Podest. In Stubai und Tignes wurde der Flimser jeweils Zweiter und unterstrich damit seine Konstanz. Auch wenn ein Sieg diese Saison ausblieb, bleibt Ragettli der erfolgreichste aktive Freeskier im Weltcup – mit nunmehr 33 Podestplätzen.

Europacup: Schweizer Dominanz und Gesamtsieg Rhyners

Wie bereits in der Vorsaison überzeugt das Swiss Freeski Team auch im Europacup. Fadri Rhyner holte sich den Gesamtsieg und sicherte sich damit einen fixen Startplatz im Weltcup. Nils Rhyner absolvierte ebenfalls eine starke Saison und belegte den 3. Rang in der Gesamtwertung. Sechs der besten sieben Athleten im Ranking stammen aus der Schweiz – ein eindrucksvoller Beleg für die Breite und Qualität des Nachwuchskaders.

An dem European Youth Olympic Festival triumphierte Viktor Maksyagin im Slopestyle. Zudem holte er sich die Bronze im Big Air.

Schweizer Meisterschaften 2024/25

Männer

Slopestyle

Rhyner Fadri

2005

Alpina St. Moritz

Halfpipe

Bornet Alan

2007

Ski romand

Big Air

Vaudaux Adrien

2001

Montreux-Glion-Caux

U18 Junioren

Slopestyle

Demke Nando

2010

SC Alpina

Halfpipe

Bornet Alan

2007

Ski romand

U15 Knaben

Halfpipe

Demke Nando

2010

SC Alpina

U13 Knaben

Slopestyle

Schuler Edi

2012

Freestyle Academy Laax

Halfpipe

Flück Henri

2013

Freestyle Academy Laax

U11 Knaben

Slopestyle

von Allmen Luc

2015

Mürren

Halfpipe

Demke Thierry

2014

SC Alpina

Frauen

Slopestyle

El Khazen Nour

2008

NLZ Engelberg

Halfpipe

Stump Naemi

2010

Dropin

Big Air

El Khazen Nour

2008

NLZ Engelberg

U18 Juniorinnen

Slopestyle

Savioz Carmen

2010

Ski Valais Style

Halfpipe

Devenoges Keira

2009

Freestyle Academy Laax

U15 Mädchen

Halfpipe

Stump Naemi

2010

Dropin

U13 Mädchen

Slopestyle

Koller Naiomie Rose

2012

Stützpunkt Davos

Halfpipe

Koller Naiomie Rose

2012

Stützpunkt Davos

U11 Mädchen

Slopestyle

Helfenstein Yuna

2015

Freestyle Academy Laax

Halfpipe

Helfenstein Yuna

2015

Freestyle Academy Laax

Zurück

Skicross

Freeski

Weiter

Aerials