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ANNUAL
REPORT

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Telemark

Dynamisch, technisch und spektakulär: Telemark.

Sam Decout, FIS Telemark

Das Swiss Telemark Team blickt auf eine Saison zurück, in der Weichen gestellt wurden: Neue Impulse, starke Einzelleistungen und wichtige Entwicklungsschritte prägen ein Jahr, das ebenso von Herausforderungen wie von Zuversicht geprägt war. Eine Saison, die mehr war als nur Resultate – nämlich ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft.

Es war eine Saison der Höhen und Herausforderungen, die Vieles gleichzeitig war: emotional, fordernd, richtungsweisend. Einzelne Podestplätze zeigten das vorhandene Potenzial, auch wenn sich Cheftrainer Julien Annequin mehr erhofft hatte. Rücktritte, verletzungsbedingte Ausfälle und disziplinübergreifende Einsätze einzelner Athletinnen und Athleten erschwerten eine konstante Teamaufstellung. Umso klarer ist der Fokus für die kommende Saison: physische Stärke, um im entscheidenden Streckenabschnitt Zeit gutzumachen – und die gezielte Förderung des Telemark-Nachwuchses. Rückenwind für diesen Weg sind es die Team-Silbermedaille an den Weltmeisterschaften sowie die starken Auftritte an der Junioren-WM, die neue Motivation und Zuversicht wecken.

Starkes Comeback von Teamleader Nicolas Michel

Nach überstandener Knieverletzung meldete sich Nicolas Michel eindrucksvoll zurück. Bereits beim Weltcup-Auftakt im italienischen Pinzolo fuhr der Walliser im Sprint auf Platz 3. Im Verlauf des Winters bestätigte Michel seine Rolle als Teamleader konstant; mit zehn Podestplätzen in 18 Rennen, davon zwei Weltcup-Siege. Michel wurde Gesamtzweiter – sowohl im Gesamtweltcup als auch in den Disziplinen Sprint und Parallel-Sprint. Im Classic verpasste er das Podest als Vierter nur knapp. Auch bei den Frauen war die Präsenz des Swiss Telemark Teams sichtbar – wenn auch reduziert. Léa Lathion vertrat die Schweiz als einzige Athletin regelmässig im Weltcup, verpasste jedoch einzelne Rennen wegen Studienprüfungen und auch das Podest mehrmals nur knapp.

Mit Präzision und Power zurück an der Weltspitze: Nicolas Michel liefert ab in seiner Comeback-Saison.

Sam Decout, FIS Telemark

Letzte Taktikbesprechung vor dem Saisonstart: Das Swiss Telemark Team schwört sich immer gemeinsam auf den Wettkampf ein.

Sam Decout, FIS Telemark

Unverkennbar speziell:

Der erste Heim-Weltcup der Saison

Die Weltcup-Rennen in Melchsee-Frutt Ende Januar waren ein besonderes Highlight für das Swiss Telemark Team. Zwei Parallel-Sprints, die Schweizer Meisterschaften sowie Nachwuchs- und Inklusionsrennen boten an drei Tagen packenden Telemark-Sport, samt Rang 2 für Nicolas Michel am Samstag. Neben dem Weltcup rückte auch der Breitensport ins Zentrum. «Wir möchten zeigen, dass Telemark für alle möglich ist», betont OK-Präsident Tino Tresch. Mit gezielten Angeboten wurde die Attraktivität der Sportart erfolgreich gezeigt.

Silber für das Team – Rückenwind für den Nachwuchs

Ende März stand mit den Weltmeisterschaften in Les Contamines-Montjoie (FRA) der Saisonhöhepunkt an. In den Einzeldisziplinen verpassten die Schweizer Athletinnen und Athleten das Podest, dafür gelang im Team-Parallel-Sprint ein grosser Erfolg: Léa Lathion, Maxime Mosset und Nicolas Michel gewannen Silber – nur hauchdünn geschlagen von Norwegen. Kurz darauf überzeugte der Nachwuchs an den Junioren-Weltmeisterschaften in Bardonecchia (ITA): Mit vier Medaillen – zweimal Silber für Léa Lathion, einmal Bronze für Timo Walser und Bronze im Teamwettkampf – zeigten die Jüngsten, dass mit ihnen zu rechnen ist.

Nachwuchs mit Biss und Style: Das Schweizer Team überzeugt an der Junioren-WM in Bardonecchia mit vier Medaillen.

Sam Decout, FIS Telemark

Jung, schnell, erfolgreich: Léa Lathion und Timo Walser strahlen über ihr Junioren-WM-Edelmetall.

Sam Decout, FIS Telemark

Léa Lathion, Maxime Mosset und Nicolas Michel holen im Team-Parallel-Sprint WM-Silber für die Schweiz.

Sam Decout, FIS Telemark

Weltcup-Finale in Thyon: Heimsieg zum Saisonabschluss

Zum grossen Finale der Saison empfing Thyon 4 Vallées Ende März die internationale Telemark-Elite. Vor heimischem Publikum krönte sich Nicolas Michel mit dem Sieg im letzten Parallel-Sprint – ein emotionaler Abschluss einer erfolgreichen Comeback-Saison. Auch zahlreiche Nachwuchsathletinnen und -athleten hatten die Gelegenheit, Weltcup-Luft zu schnuppern. Abseits der Strecke wurde das Finale genutzt, um den Telemarksport auf politischer Ebene sichtbarer zu machen – ein stimmiges Saisonende mit sportlichem Glanz und strategischer Wirkung.

Emotionen beim Heim-Weltcup: Nicolas Michel feiert seinen Sieg in Thyon mit einem prickelnden Empfang.

Sam Decout, FIS Telemark

Schweizer Meisterschaften 2024/25

Männer

U20 Männer

Walser Silvan

2008

U16 Knaben

Maire Léo

2010

U14 Knaben

Adamini Loric

2011

Frauen

Zimmermann Beatrice

1990

U20 Frauen

Hermann Saskia

2008

U16 Mädchen

Dayer Charlotte

2009

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