Erstmals im Weltcup trat die Team-WM-Bronzemedaillengewinnerin des Vorjahres, Lina Kozomara, an. Die 20-Jährige startete mit zwei Top-20-Ergebnissen in den Winter und sammelte auch im weiteren Saisonverlauf regelmässig Weltcup-Punkte.
Der Höhepunkt der Saison waren die Olympischen Spiele vom 6. bis 22. Februar in Livigno. 28 Jahre nach dem Olympia-Podestplatz seiner Mutter Colette Brand, die 1998 Bronze gewonnen hatte, flog Noé Roth im Aerials zu Silber. Als letzter Athlet im Super Final der Top 6 realisierte der zweifache Weltmeister mit einem starken Sprung sein erstes Olympia-Podest. Sein Teamkollege Pirmin Werner gewann als Fünfter ein olympisches Diplom.
24 Stunden später durfte auch Werner über Olympia-Silber jubeln. Zusammen mit Noé Roth und Lina Kozomara verhalf er der Schweiz im Mixed-Team-Wettkampf zu Platz 2 hinter den USA. 2025 hatte dieses Trio an den Heim-Weltmeisterschaften im Engadin Bronze gewonnen.
Europacup
Andrin Läber erreichte in seiner vierten Europacup-Saison zum zweiten Mal das Podest. Nach seiner Podest-Premiere im Jahr zuvor gelang ihm in Ruka (FIN) erneut ein 3. Platz auf zweithöchster Stufe.