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Ski Alpin

Marco Odermatt gewinnt zum fünften Mal in Folge den Gesamtweltcup, dazu zwei kleine Kristallkugeln.

Keystone-SDA

Die zweiterfolgreichsten Olympischen Spiele mit neun Medaillen, wiederum Platz 1 im Weltcup-Nationen-Ranking, eine grosse und zwei kleine Kristallkugeln sowie insgesamt 50 Weltcup-Podestplätze: Das Schweizer Alpin-Team sorgte im Winter 2025/26 erneut für zahlreiche Jubelmomente – und einige historische Ergebnisse.

Zum vierten Mal in Folge und zum sechsten Mal in den vergangenen sieben Jahren sicherte sich die Schweiz im Weltcup-Winter 2025/26 den Status als beste Ski-Alpin-Nation. Neben dem Sieg im Nationencup durfte sich die Schweiz bei den Männern auch über den Sieg im Gesamtweltcup und über Platz 1 in zwei Disziplinen-Wertungen freuen – alle drei Kristallkugeln gingen an Marco Odermatt. Mit nunmehr 16 Weltcup-Kugeln besitzt der Nidwaldner bereits zwei mehr als die bisherigen Schweizer Rekordhalter Vreni Schneider und Pirmin Zurbriggen (je 14). Zudem steht Odermatt inzwischen bei 54 Siegen und 102 Podestplätzen auf Weltcup-Stufe. Damit übertraf er in Bezug auf die Anzahl Podestklassierungen sowohl Vreni Schneider als auch Lara Gut-Behrami (je 101) und ist nun auch in dieser Statistik Schweizer Rekordhalter.

«Marco Odermatt gewann nicht nur zum fünften Mal in Folge die Gesamtwertung, sondern sicherte sich auch im vierten Winter nacheinander mindestens drei Kristallkugeln. Das sind Leistungen, die in unserem Sport ihresgleichen suchen. Er stellt Saison für Saison neue Rekorde auf und ist dennoch der Teamplayer geblieben, der er schon vor seinen grossartigen Erfolgen war», sagte Hans Flatscher, Alpin-Direktor von Swiss-Ski, nach dem Weltcup-Finale in Norwegen.

«Die besten Leute in den Schlüsselpositionen»

Die Gesamtwertung des Nationen-Rankings gewann die Schweiz in diesem Jahr zum 14. Mal – zum sechsten Mal in den vergangenen sieben Jahren. Bei den Männern resultierte für Swiss-Ski zum siebten Mal in Folge Rang 1; die Schweizer Frauen belegten in Abwesenheit von Lara Gut-Behrami Platz 4. «Die grosse personelle Kontinuität im alpinen Bereich zahlt sich seit einigen Jahren aus. Wir haben die besten Leute in den Schlüsselpositionen – und das ist matchentscheidend», so Peter Barandun, Präsident von Swiss-Ski.

Keine andere Nation feierte in der Weltcup-Saison 2025/26 so viele Siege wie die Schweiz. Marco Odermatt (9), Loïc Meillard (2), Camille Rast (2), Franjo von Allmen (2), Malorie Blanc (1) und Corinne Suter (1) sorgten für insgesamt 17 Schweizer Saisonsiege. Österreich und Italien kamen auf je 12 Triumphe.

Weltcup-Rückblick

Camille Rast feiert Anfang Jahr in Kranjska Gora zwei Weltcup-Siege – einen im Riesenslalom und einen im Slalom.

Keystone-SDA

Marco Odermatt ist am Chuenisbärgli in Adelboden erneut eine Klasse für sich.

Severin Nowacki

Malorie Blanc darf in Crans-Montana, bei der WM-Generalprobe, über ihren ersten Weltcup-Sieg jubeln.

Severin Nowacki

Im Riesenslalom von Val d'Isère ist das Podest in Schweizer Hand – Loïc Meillard triumphierte vor Luca Aerni und Marco Odermatt.

Keystone-SDA

Zum sechsten Mal in den vergangenen sieben Jahren gewinnt die Schweiz das Weltcup-Nationen-Ranking im Ski Alpin.

Keystone-SDA

Zweitbeste Olympia-Ausbeute der Geschichte

Erst einmal gewannen die Schweizer Alpinen bei Olympischen Spielen mehr Medaillen als in Bormio und Cortina – 1988 in Calgary waren es deren 11 gewesen. Im vergangenen Februar sammelten die Schweizer Ski-Asse neunmal olympisches Edelmetall, wie schon vor vier Jahren in China. Mit Franjo von Allmen stellte Swiss-Ski – sportartenübergreifend – einen der herausragenden Akteure der diesjährigen Winterspiele. Der Berner gewann erst in der Abfahrt, zwei Tage später in der Team-Kombination an der Seite von Tanguy Nef und wiederum zwei Tage später im Super-G Gold! Mit drei Goldmedaillen bei seinen ersten Winterspielen übernahm Von Allmen sogleich Platz 1 in der ewigen Schweizer Olympia-Bestenliste im Ski Alpin. Die Schweiz ist zudem die erste Nation, die bei den Männern beide Speed-Olympiasieger an denselben Winterspielen stellt.

Ebenfalls dreimal Edelmetall in Bormio sammelten Loïc Meillard und Marco Odermatt. Meillard krönte sich auf den Tag genau ein Jahr nach seinem Slalom-WM-Titel zum Olympiasieger im Stangenwald. Der Romand ist damit der erste Schweizer Slalom-Olympiasieger seit Edy Reinalter 1948 in St. Moritz. Letztlich reiste er nach Silber in der Team-Kombination (zusammen mit Marco Odermatt) und Bronze im Riesenslalom mit einem kompletten Medaillensatz nach Hause. Marco Odermatt hat in Norditalien seinen Olympia-Medaillensatz ebenfalls komplettiert. Nach Gold vor vier Jahren im Riesenslalom durfte sich der Nidwaldner in ebenjener Disziplin Silber umhängen lassen. Silber gab es für ihn auch in der Team-Kombination, dazu Bronze im von Franjo von Allmen gewonnenen Super-G.

Insgesamt gewannen die Schweizer Skifahrer vier von fünf Goldmedaillen und erreichten sie 53 % der möglichen Podestplätze. Erstmals überhaupt hat mit der Schweiz zudem eine Nation gleichzeitig alle grossen Titel im Speed-Bereich in ihrem Besitz (Gold an der WM und bei Olympia in Abfahrt und Super-G).

Für die neunte und letzte Medaille der Winterspiele in Norditalien zeichnete schliesslich Camille Rast verantwortlich. Die 26-jährige Walliserin liess sich im Slalom ein Jahr nach WM-Gold mit Silber ihre erste Olympia-Medaille umhängen.

Mit dreimal Gold schreibt Franjo von Allmen in Bormio Schweizer Olympia-Geschichte.

Keystone-SDA

Loïc Meillard krönt sich zum ersten Schweizer Slalom-Olympiasieger seit 1948.

Keystone-SDA

Camille Rast darf sich ein Jahr nach WM-Gold über Olympia-Silber im Slalom freuen.

Keystone-SDA

Schweizer Doppelsieg in der Team-Kombination: Das Duo Franjo von Allmen und Tanguy Nef setzt sich vor Marco Odermatt und Loïc Meillard durch.

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56 Podestplätze im Europacup

Im Europacup, auf zweithöchster Stufe, realisierte die Schweiz in der Saison 2025/26 insgesamt 24 Siege – zehn mehr als im Vorjahr. Mit 56 Podestplätzen konnte gegenüber der Vorsaison (47) ebenfalls eine Steigerung verzeichnet werden. Lenz Hächler durfte den Gewinn der Europacup-Gesamtwertung feiern. Er hat deshalb in der nächsten Saison in jeder Disziplin einen Weltcup-Startplatz auf sicher.

Neben Hächler sicherten sich weitere sieben Schweizerinnen und Schweizer – Stefanie Grob (Abfahrt), Dania Allenbach (Riesenslalom), Janine Mächler (Slalom), Sandro Manser (Abfahrt), Gaël Zulauf (Abfahrt), Sandro Zurbrügg (Riesenslalom) und Fadri Janutin (Riesenslalom) – in der abgelaufenen Saison einen Weltcup-Fixplatz für den kommenden Winter. Ein Fixplatz wird jenen Athletinnen und Athleten zugesprochen, die in der jeweiligen Disziplin unter den besten drei der Europacup-Wertung landen.

Europacup-Bilanz

Giuliano Fux gewinnt zum Abschluss der Junioren-Titelkämpfe in Norwegen Gold im Slalom.

Swiss-Ski

Vier Medaillen an der Junioren-WM

Wetterkapriolen, abgesagte Rennen und mehrere vierte Plätze prägten aus Schweizer Sicht die Junioren-Weltmeisterschaften im norwegischen Narvik. Dennoch durfte sich das Team über drei Medaillen und den Gewinn der Marc Hodler Trophy für die beste Nation der Titelkämpfe freuen.

Giuliano Fux sicherte sich im Slalom die Goldmedaille, Sandro Manser fuhr im Super-G wie vor Jahresfrist zu Silber. Im Team-Wettkampf erreichten Fux, Dania Allenbach, Sue Piller und Jack Spencer den 3. Rang.

Bilanz-Interview mit Nachwuchschef Werner Zurbuchen

Schweizer Meisterschaften 2025/26

Männer

Abfahrt

Manser Sandro

2005

Feusisberg

Super-G

Manser Sandro

2005

Feusisberg

Riesenslalom

Hächler Lenz

2003

Oberwil-Zug

Slalom

Mächler Reto

2001

Hausen am Albis

U21 Männer

Abfahrt

Manser Sandro

2005

Feusisberg

Super-G

Manser Sandro

2005

Feusisberg

Riesenslalom

Santoro Simone

2005

TISKI

Slalom

Kretz Ben

2006

Obersaxen

U18 Männer

Abfahrt

Loretan Sebastien

2008

SVAL

Super-G

Feusi Yannick

2008

ZSV

Riesenslalom

Kretz Finn

2008

Obersaxen

Slalom

Küng Joel

2008

NLZM

U16 Knaben

Super-G

Willimann Yann

2010

Werthenstein

Riesenslalom

Willimann Yann

2010

Werthenstein

Slalom

Käser Janis

2010

Bannalp-Wolfenschiessen

Frauen

Abfahrt

Grob Stefanie

2004

Brülisau Weissbad

Super-G

Suter Corinne

1994

Schwyz

Riesenslalom

Allenbach Dania

2007

Turbach-Bissen

Slalom

Egloff Selina

2001

Lischana Scuol

U21 Frauen

Abfahrt

Lötscher Rea Antonia

2007

Guttet-Feschel

Super-G

Würsch Elin

2008

Beckenried-Klewenalp

Riesenslalom

Bont Minna

2008

Lenzerheide-Valbella

Slalom

Fournier Juliette

2007

Arpettaz

U18 Frauen

Abfahrt

Meier Alina

2008

Unterägeri

Super-G

Würsch Elin

2008

Beckenried-Klewenalp

Riesenslalom

Bont Minna

2008

Lenzerheide-Valbella

Slalom

Flatscher Anna

2008

Gossau

U16 Mädchen

Super-G

Dubuis Loane

2010

Mont Noble Nax

Riesenslalom

Dubuis Loane

2010

Mont Noble Nax

Slalom

Dubuis Loane

2010

Mont Noble Nax

Breitensport & Nachwuchs 2025/26

BRACK.CH Swiss Cup

Männer (U18)

  1. Schär Maxime

    2008

    Bagnes

  2. Küng Joel

    2008

    Diemtigtal

  3. Moser Sven

    2008

    Weissenburg

Frauen (U18)

  1. Bianchi Lara

    2008

    Obersaxen

  2. Bont Minna

    2008

    Lenzerheide-Valbella

  3. Rüfenacht Smilla

    2008

    Gams

Sunrise Jugend Cup

Knaben

  1. Käser Janis

    2010

    Bannalp-Wolfenschiessen

  2. Brand Fynn

    2010

    Lauenen

  3. Willimann Yann

    2010

    Werthenstein

Mädchen

  1. Dubuis Loane

    2010

    Mont Noble Nax

  2. Minchin Lynn

    2011

    Weissmies Saas-Grund

  3. Schranz Alexandra

    2010

    Frutigen

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