Skicross
Sechs der zwölf Schweizer Weltcup-Podestplätze gehen in der Saison 2025/26 auf das Konto von Fanny Smith.
GEPA PicturesZwölf Weltcup-Podestplätze, zwei Olympia-Medaillen, der Gewinn der Weltcup-Nationenwertung sowie Topresultate im Europacup und an den Junioren-Weltmeisterschaften in St. Moritz: Das Schweizer Skicross-Team blickt auf eine erfolgreiche Saison 2025/26 zurück. Gleichzeitig endet eine Ära: Mit dem Cheftrainer und zwei Athleten verabschieden sich prägende Figuren aus dem Schweizer Skicross.
Sechs der insgesamt zwölf Schweizer Weltcup-Podestplätze gingen in der Saison 2025/26 auf das Konto von Fanny Smith. Die Romande sorgte bereits beim Saisonauftakt in Val Thorens (FRA) mit Rang 3 für den ersten Schweizer Exploit des Winters – gleichzeitig war es ihr 85. Podestplatz im Weltcup. Auch beim Heimrennen in Arosa im Dezember wird Smith Dritte. Einen Sieg feierte sie im März in Craigleith (CAN) – gleichzeitig bereits der 36. in ihrer Weltcup-Karriere.
Auch die Teamkollegen überzeugten: Alex Fiva und Tobias Baur standen in der vergangenen Saison beide je zweimal auf dem Weltcup-Podest und sorgten in Innichen (ITA) mit Rang 2 und 3 für einen Schweizer Doppelerfolg. Seinen zweiten Podestplatz feierte Baur beim Heim-Weltcup in Veysonnaz, wo er im Januar als Dritter die Ziellinie überquerte. Mit Saskja Lack etablierte sich eine vierte Podest Fahrerin im Team: Ihre Erfolge feierte sie in Val di Fassa (ITA) und Kopaonik (SRB). Diese Resultate führten dazu, dass die Schweiz zum fünften Mal die Nationenwertung im Skicross-Weltcup gewann – erstmals wieder seit 2021.
Die Zukunft fährt vorne mit
Auch der Nachwuchs überzeugte auf internationaler Bühne. Chiara von Moos gewann die Europacup-Gesamtwertung mit 227 Punkten Vorsprung, dazu klassierten sich drei weitere Schweizerinnen in den Top 10. Bei den Männern belegte Noah Lubasch Rang 3 der Gesamtwertung, zwei weitere Schweizer schafften ebenfalls den Sprung in die Top 10.
An den Heim-Junioren-Weltmeisterschaften in St. Moritz sorgte insbesondere Chiara von Moos für ein Ausrufezeichen: Die Nachwuchsathletin krönte sich vor Heimpublikum zur Junioren-Weltmeisterin und gewann gemeinsam mit Celien Crettex zudem Gold im Teamwettkampf. Auch Valentine Lagger überzeugte mit Silber im Einzelwettkampf, womit die Schweiz insgesamt drei Medaillen gewann.
Fanny Smith gewinnt in Livigno Olympia-Silber, Alex Fiva sichert sich Bronze – für beide sind es weitere Kapitel einer langen olympischen Erfolgsgeschichte.
GEPA PicturesDoppelter Olympia-Jubel
Der Höhepunkt der Saison waren eindeutig die Olympischen Spielen in Livigno (ITA). Für die Schweiz standen bei den Frauen Fanny Smith, Saskja Lack, Sixtine Cousin und Talina Gantenbein am Start, bei den Männern Alex Fiva, Titelverteidiger Ryan Regez, Tobias Baur und Romain Détraz. Fanny Smith gewann Olympia-Silber und holte damit nach Bronze in Pyeongchang und Peking ihre dritte Olympia-Medaille in Serie. Alex Fiva sicherte sich mit Bronze vier Jahre nach Olympia-Silber in Peking seine zweite Olympia-Medaille – der Bündner feierte diesen Winter seinen 40. Geburtstag.
Abschied prägender Figuren
Mit dem Saisonfinale endete auch die Zeit von Enrico Vetsch als Cheftrainer des Schweizer Skicross-Teams. Der Bündner prägte das Team seit 2016 entscheidend mit und übernahm 2022 die Rolle des Cheftrainers. Neu wird Stefan Abplanalp das Team übernehmen.Ebenfalls zu Ende gingen zwei langjährige Skicross-Karrieren: Der 36-jährige St. Galler Jonas Lenherr verabschiedete sich nach 14 Jahren im Weltcup aus dem Leistungssport, bleibt dem Team künftig jedoch als Trainer erhalten. Auch der 32-jährige Waadtländer Romain Détraz beendete nach elf Jahren im Weltcup seine Karriere.
Schweizer Meisterschaften 2025/26
Männer
U21 Männer
Crettex Celien
2006
Verbier
Crettex Celien
2006
Verbier
Frauen
U21 Frauen
Breitensport & Nachwuchs 2025/26
Helvetia Cross Tour
Männer
-
Mahn Wolfgang
2006
Deutschland
-
Walter Max
2008
Deutschland
-
Moser Sebastian
2008
Oberwil-Lieli
Frauen
-
Mauer Abigail
2006
Beckenried-Klewenalp
-
Benz Désirée
2008
Kilchberg
-
Bertholet Elodie
2007
Choex
U16 Knaben
-
Steiner Dario
2011
Frutigen
-
Moser Christian
2010
Oberwil-Lieli
-
Renggli Lio
2010
Beckenried
U16 Mädchen
-
Salm Sarina
2010
Veltheim
-
Buchschacher Amélie
2011
Frutigen
-
Müller Mara
2011
Geschinen
U14 Knaben
-
Sauer Fabian Laurin
2012
Zuoz
-
Schönbeck Olivier
2012
Zollikon
-
Kocher Luc
2012
Bern
U14 Mädchen
-
Grendelmeier Odile
2012
Stans
-
Alessandri Elin
2013
Malters
-
Sperl Anaïs
2012
Egg
U12 Knaben
-
Kocher Maurice
2014
Bern
-
Wymann Max
2014
Beckenried
-
Nantermod Zacharie
2014
Troistorrents
U12 Mädchen
-
Zgraggen Nina
2014
Buochs
-
Grendelmeier Meret
2014
Stans
-
Bösch Livia
2014
Ennetbürgen
Männer
-
Mahn Wolfgang
2006
Deutschland
-
Walter Max
2008
Deutschland
-
Moser Sebastian
2008
Oberwil-Lieli
Frauen
-
Mauer Abigail
2006
Beckenried-Klewenalp
-
Benz Désirée
2008
Kilchberg
-
Bertholet Elodie
2007
Choex
U16 Knaben
-
Steiner Dario
2011
Frutigen
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Moser Christian
2010
Oberwil-Lieli
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Renggli Lio
2010
Beckenried
U16 Mädchen
-
Salm Sarina
2010
Veltheim
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Buchschacher Amélie
2011
Frutigen
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Müller Mara
2011
Geschinen
U14 Knaben
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Sauer Fabian Laurin
2012
Zuoz
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Schönbeck Olivier
2012
Zollikon
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Kocher Luc
2012
Bern
U14 Mädchen
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Grendelmeier Odile
2012
Stans
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Alessandri Elin
2013
Malters
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Sperl Anaïs
2012
Egg
U12 Knaben
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Kocher Maurice
2014
Bern
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Wymann Max
2014
Beckenried
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Nantermod Zacharie
2014
Troistorrents
U12 Mädchen
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Zgraggen Nina
2014
Buochs
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Grendelmeier Meret
2014
Stans
-
Bösch Livia
2014
Ennetbürgen