Skicross
Doppelt Gold bei der Heim-WM in St. Moritz: Fanny Smith und Ryan Regez triumphieren im Einzel – und legen im Mixed-Wettkampf gleich noch einmal nach.
GEPA PicturesDrei WM-Goldmedaillen, 19 Weltcup-Podestplätze, darunter sechs Siege, und dazu die grosse Kristallkugel für Fanny Smith: Die Saison 2024/25 des Schweizer Skicross-Teams ist an Superlativen kaum zu überbieten. Trotz erneutem Verletzungspech im Team – insbesondere auf Frauenseite – standen über allem Ryan Regez und Fanny Smith mit je zwei Goldmedaillen an der Heim-WM im Engadin sowie ein aufstrebendes Europacup-Team, das Mitte Januar an der Lenk zum totalen Triumph ausholte.
Vor dem Weltcupstart musste das Schweizer Skicross-Team bereits einen herben Rückschlag hinnehmen: Sixtine Cousin stürzte im Training in Saas-Fee und zog sich dabei mehrere Bänderverletzungen im Knie zu – Saison-Aus inklusive. Der Weltcup-Auftakt im französischen Val Thorens verlief dennoch vielversprechend: Fanny Smith fuhr zum 74. Mal aufs Podest, Alex Fiva siegte am zweiten Renntag und Talina Gantenbein überzeugte mit Rang 4. Die Hoffnungen auf einen erfolgreichen Heimauftritt in Arosa waren entsprechend hoch – doch es kam anders.
Die Heimrennen – mehr Hoffnung als Erfolg
Trotz starker Vorläufe blieben die Schweizerinnen und Schweizer ohne Podestplatz. Besonders bitter: Fanny Smith und Saskja Lack stürzten im Halbfinal und mussten ihr Rennen verletzt aufgeben. Für Lack hatte der Sturz Folgen – sie erlitt Verletzungen an der Schulter sowie am Becken und fiel vorerst aus. Ein Lichtblick: Ryan Regez feierte mit Rang 6 seine Rückkehr nach langer Verletzungspause.
Der Heim-Weltcup in Veysonnaz bot eine nächste grosse Bühne. Der erste Renntag blieb ohne Podestplatz, doch am zweiten Tag griff Smith wieder an – und holte mit Rang 3 die Kohlen aus dem Feuer. Talina Gantenbein verpasste das Heimrennen verletzungsbedingt, nachdem sie sich bei einem Sturz in Reiteralm (Österreich) eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen hatte.
Vier Saisonsiege, elf Podestplätze und zum vierten Mal der Gewinn des Gesamtweltcups: Fanny Smith krönte ihre herausragende Saison mit der grossen Kristallkugel.
GEPA PicturesFahrt aufgenommen – und durchgezogen
Kurz darauf gelang Regez in Val di Fassa, Italien, das Comeback perfekt: Er siegte – wie schon bei Olympia 2022 – vor Teamkollege Alex Fiva, der damit zum 37. Mal in seiner Karriere auf dem Podest stand. Smith dominierte weiter und sicherte sich im kanadischen Craigleith kurz vor der Heim-WM bereits ihren dritten Saisonsieg und die Führung im Gesamtklassement – die bis zum Ende der Saison anhielt. Fanny Smith krönte ihre Saison mit insgesamt vier Siegen und sieben weiteren Podestplätzen und gewann damit zum vierten Mal in ihrer Karriere den Gesamtweltcup. Bester Schweizer wurde Alex Fiva, der mit vier Podesträngen, darunter einem Sieg, den Gesamtweltcup im 5. Rang abschloss.
Ein Zeichen für die Zukunft: Beim Europacup-Auftakt an der Lenk glänzte das Schweizer Nachwuchsteam mit einem historischen Doppel-Dreifachsieg.
Thomas BaumannAuch das Europacup-Team machte während der ganzen Saison immer wieder auf sich aufmerksam. Beim Jahresauftakt an der Lenk Mitte Januar gelang den Schweizer Athletinnen und Athleten ein beeindruckender sowie geschichtsträchtiger Doppel-Dreifachsieg – ein starkes Zeichen für die Zukunft. In der Europacup-Gesamtwertung der Frauen holte sich Anna Dietrich den Sieg vor Isabelle Zippert, dazu platzierten sich vier weitere Schweizerinnen in den Top 10. Bei den Männern überzeugten Alex Marro und Lucas Richard mit den Rängen 2 und 3.
Goldrausch in St. Moritz
Und dann wäre da noch der goldene Höhepunkt: Fanny Smith und Ryan Regez holten an der Heim-WM im Engadin beide Einzel-Gold – und legten tags darauf im Mixed-Wettkampf gleich noch nach. Vor allem Smith brillierte mit einer spektakulären Aufholjagd im Halbfinal und sicherte gemeinsam mit Regez der Schweiz auch in der Teamwertung WM-Gold. Ein Doppelschlag, der Skicross-Geschichte bedeutet.
Emotional wurde es am Schlusstag des Skicross-Winters auch abseits der Rennstrecke: Marc Bischofberger beendete in Schweden seine Karriere. Mit Olympia-Silber, einer Kristallkugel und vier Weltcupsiegen hinterlässt der Appenzeller bleibende Spuren im Skicross. Die Saison 2024/25 hat geliefert – sportlich, emotional und historisch. Und sie macht Lust auf mehr.
Schweizer Meisterschaften 2024/25
Männer
U21 Männer
Rosset Lorenzo
2006
Rosset Lorenzo
2006
Frauen
U21 Frauen
Benz Desiree
2008
Benz Desiree
2008
Breitensport & Nachwuchs 2024/25
Swiss Skicross Tour
Männer
-
Von Moos Dario
2003
Sachseln
-
Benz Christian
1974
Kilchberg
-
Suter Kevin
1993
SC Egg
Frauen Open
-
Hartmann Noe
2006
Valbella
-
Pfyl Sonja
2005
-
Solèr Anna-Tina
2006
Men u21 Open
-
Oehri Sandro
2008
(LIE)
-
Zeller Pascal
2005
Faulensee
-
Pfyl Dominik
2007
Muotathal
U16 Knaben
-
Thommen Joonas
2009
-
Gabriel Lenn
2009
Ennetbürgen
-
Renggli Lio
2010
Beckenried
U16 Mädchen
-
Verweij Bobby
2009
Utrecht (NED)
-
Frischknecht Noée
2009
Lichtensteig
-
Schäberle Lina
2009
Schindellegi
U14 Knaben
-
Steiner Dario
2011
Frutigen
-
Sauer Fabian Laurin
2012
Zuoz
-
Abplanalp Yarin
2011
U14 Mädchen
-
Grendelmeier Odile
2012
Stans
-
Henchoz Eryne
2012
Château-d'Oex
-
Buchschacher Amélie
2011
Frutigen
U12 Knaben
-
Waefler Noah
2014
Kirchdorf
-
Abplanalp Nino
2014
-
Schütz Valentin
2014
U12 Mädchen
-
Zgraggen Nina
2014
Buochs
-
Grendelmeier Meret
2014
Stans
-
Gabriel Leia
2013
Ennetbürgen
Männer
-
Von Moos Dario
2003
Sachseln
-
Benz Christian
1974
Kilchberg
-
Suter Kevin
1993
SC Egg
Frauen Open
-
Hartmann Noe
2006
Valbella
-
Pfyl Sonja
2005
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2006
Men u21 Open
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Oehri Sandro
2008
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Zeller Pascal
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Faulensee
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U16 Knaben
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Thommen Joonas
2009
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-
Renggli Lio
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Beckenried
U16 Mädchen
-
Verweij Bobby
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Utrecht (NED)
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Frischknecht Noée
2009
Lichtensteig
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Schäberle Lina
2009
Schindellegi
U14 Knaben
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Steiner Dario
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Frutigen
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Sauer Fabian Laurin
2012
Zuoz
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Abplanalp Yarin
2011
U14 Mädchen
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Grendelmeier Odile
2012
Stans
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Henchoz Eryne
2012
Château-d'Oex
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Buchschacher Amélie
2011
Frutigen
U12 Knaben
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Waefler Noah
2014
Kirchdorf
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Abplanalp Nino
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U12 Mädchen
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Zgraggen Nina
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Buochs
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Grendelmeier Meret
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Stans
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