25––26

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Biathlon

Lea Meier ist im Schweizer Team die Aufsteigerin der Saison 2025/26.

Nordic Focus

Das Schweizer Biathlon-Team konnte in der Saison 2025/26 nicht an die Top-Klassierungen der vorhergehenden Jahre anknüpfen. Bei den Olympischen Spielen resultierten drei Diplom-Ränge und am nächstjährigen WM-Ort ein Weltcup-Podestplatz.

Die olympischen Biathlon-Wettbewerbe gingen in Antholz von der zuschauermässig grössten Kulisse der Winterspiele 2026 in Norditalien über die Bühne. Bis zu 20'000 Biathlon-Fans waren je Rennen vor Ort. Für das Highlight aus Schweizer Sicht zeichnete die Bündnerin Lea Meier verantwortlich, die im Einzel über 15 km ihr bestes Karriere-Ergebnis bei der Elite realisierte und als Siebte bei ihrem erst zweiten Olympia-Einsatz überhaupt (nach der Mixed-Staffel) ein olympisches Diplom gewinnen konnte. Weitere Diplom-Ränge liefen die Staffeln der Männer und Frauen heraus, die jeweils den 8. Rang erreichten.

Lea Meier, die teaminterne Aufsteigerin der Saison, Joscha Burkhalter und Sebastian Stalder zeichneten bei den Olympischen Spielen insgesamt für sechs Top-15-Klassierungen des Schweizer Biathlon-Teams verantwortlich; vor vier Jahren in Peking war ein 16. Rang die beste Schweizer Klassierung gewesen.

Podestplatz am nächsten WM-Ort

Das Highlight aus Schweizer Sicht im Weltcup erfolgte rund einen Monat nach den Winterspielen – und zwar bei der WM-Generalprobe im estnischen Otepää, wo im Februar 2027 die nächsten Welttitelkämpfe ausgetragen werden. Sebastian Stalder, Joscha Burkhalter, Aita Gasparin und Lena Häcki-Gross zeigten in der Mixed-Staffel eine herausragende Schiessleistung, die ihnen den 2. Platz hinter Schweden einbrachte. Es war dies der einzige Schweizer Weltcup-Podestplatz des vergangenen Winters.

Die besten Klassierungen in Einzelrennen lief Amy Baserga heraus, die dreimal mit einem 5. Platz überzeugte. Ebenfalls einmal als Fünfte bei der Flower Ceremony teilnehmen durfte Lena Häcki-Gross – nach dem verkürzten Einzel über 12,5 km in Nové Město na Moravě. In jenem Rennen in Tschechien sorgten die Schweizerinnen für ein zuvor nie dagewesenes Team-Ergebnis: Gleich vier Swiss-Ski-Athletinnen klassierten sich unter den besten 15, fünf unter den Top 25.

Lena Häcki-Gross jubelt als Schlussläuferin über Platz 2 der Schweizer Mixed-Staffel in Otepää.

Nordic Focus

Amy Baserga läuft in der Weltcup-Saison 2025/26 dreimal in die Top 5 – unter anderem im Sprint von Hochfilzen.

Nordic Focus

Am nächstjährigen WM-Ort Otepää erringt die Mixed-Staffel von Swiss-Ski mit Lena Häcki-Gross, Aita Gasparin, Joscha Burkhalter und Sebastian Stalder einen Podestplatz.

Nordic Focus

Bester Schweizer in der Weltcup-Gesamtwertung war Ende Saison Joscha Burkhalter im 24. Rang. Dem Berner gelangen insgesamt vier Top-20-Klassierungen. Bei den Frauen war Amy Baserga als 19. die Beste des Schweizer Biathlon-Teams.

Rang 4 an der Jugend-WM

Für das grösste Schweizer Ausrufezeichen an den Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften 2026 am Arber in Bayern sorgte Giannina Piller. Die 18-Jährige verpasste im Massenstart 60 der weiblichen Jugend als Vierte eine Medaille um lediglich 0,4 Sekunden.

Schweizer Meisterschaften 2025/26

Männer

Massenstart

Finello Jeremy

1992

Obergoms

Sprint

Burkhalter Joscha

1996

Zweisimmen

U21 Männer

Massenstart

Burch Remo

2005

Schwendi-Langis

Sprint

Burch Remo

2005

Schwendi-Langis

U19 Männer

Massenstart

Baselgia Pablo

2007

Bual Lantsch

Sprint

Kümmel Simeon

2008

Davos

Frauen

Massenstart

Häcki-Gross Lena

1995

Nordic Engelberg

Sprint

Meier Lea

2001

Davos

U21 Frauen

Massenstart

Baumann Lena

2006

Einsiedeln

Sprint

Baumann Lena

2006

Einsiedeln

U19 Frauen

Massenstart

Imwinkelried Sophia

2007

Obergoms

Sprint

Piller Giannina

2008

Schwendi-Langis

Breitensport & Nachwuchs 2025/26

Swiss Biathlon Cup

Männer

  1. Maier Loris

    2004

    Schwendi-Langis

  2. Stalder Paul

    2003

    Goupils Alpes Vaudoises

  3. Wyss Jonin

    2004

    Bual Lantsch

Frauen

  1. Berwert Lara

    2003

    Schwendi-Langis

  2. Rietveld Ronja

    2004

    Schwendi-Langis

  3. Meinen Susi

    1992

    Zweisimmen

U21 Männer (Junioren)

  1. Birchler Kilian

    2006

    Einsiedeln

  2. Vogel Vince

    2006

    Schwendi-Langis

  3. Niederhauser Björn

    2006

    Riehen

U21 Frauen (Juniorinnen)

  1. Stalder Evelyn

    2006

    Am Bachtel

  2. Benderer Marina

    2005

    Lischana Scuol

  3. Marti Lara

    2005

    Grund bei Gstaad

U19 Männer (Jugend 2)

  1. Baselgia Pablo

    2007

    Bual Lantsch

  2. Merz Laurin

    2008

    Riehen

  3. Kümmel Simeon

    2008

    Davos

U19 Frauen (Jugend 2)

  1. Piller Giannina

    2008

    Schwendi-Langis

  2. Kafka Molly

    2007

    Schwendi-Langis

  3. Egger Sari Elena

    2007

    Piz Ot Samedan

U17 Knaben (Jugend 1)

  1. Kirchen Carlo

    2009

    Lischana Scuol

  2. Blättler Ben

    2010

    Schwendi-Langis

  3. Baselgia Matti

    2010

    Bual Lantsch

U17 Mädchen (Jugend 1)

  1. Ruckstuhl Julia

    2010

    Schwendi-Langis

  2. Piller Livia

    2010

    Schwendi-Langis

  3. Büeler Sheila Emily

    2010

    Ibach

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